Im Niederlande des Jahres 2140 ist die Demokratie verschwunden, und ein streng religiöses Regime hat das tägliche Leben übernommen. Städte wie Amsterdam haben sich in streng bewachte, verfallene Landschaften verwandelt, in denen Technologie und Religion verschmelzen und die Bürger ständig überwacht werden. Die Gesellschaft ist kulturell gemischt, aber auch zerrüttet, mit einer neuen Sprache und strengen sozialen Normen. Nadia van der Meer widersetzt sich dieser Ordnung und schließt sich einer Untergrund-Widerstandsbewegung an. Während sie sich in Mahmoud verliebt, muss sie ihren Weg in einer Welt ohne Privatsphäre finden, in der Freiheit und Identität immer weiter verschwinden